Der Holzspalter

Heizen mit Öl und Gas als Fossile Brennstoffe werden im teurer. Strom als Heizenergie ist ebenfalls teuer und die Stromgewinnung ist dabei noch nicht bedacht.

Somit ist das Holz als alternativer Brennstoff zum Heizen wieder entdeckt worden. Es ist als Energielieferant preiswert und kann als Umweltneutral bedenkenlos benutzt werden. Es wird nach Aussagen nur soviel Kohlendioxid frei wie das Holz zuvor aus der Luft entnommen hatte.

Wer nicht gerade selber einen Baum im Garten fällen muss, kann sich beim Förster gegen einer angemessenen Bezahlung eine Parzelle zuteilen lassen, in der er sich dann richtig auslassen kann beim hacken und sägen.

Das so gewonnene Brennmaterial kann er dann nach hause schleppen und dann in Ofenmaßgerechte Stücke zerlegen.

Hier kommt der Holzspalter ins Spiel.

Wer einen Kamin oder Heizofen besitzt, benötigt dazu das Brennholz. Dazu hat er Zwei Möglichkeiten, er hackt und sägt es selbst in die benötigte Größe, oder aber er lässt das Hacken von einem Holzspalter durchführen. Sehr komfortabel und nicht so anstrengend.

Es gibt Holzspalter in allen erdenklichen Variationen. Es gibt große und kleine, mechanische und hydraulische Holzspalter.

Der Typ ist immer abhängig von der Größe des zu spaltenden Materials.

Die Arbeitsweise ist bei allen Holzspaltern gleich. Ein Holzstück wird gegen einen Spaltkeil oder Spaltkreuz gedrückt und dadurch in  zwei oder vier Teile zerlegt.

Die Kraft die ein Holzspalter aufbringen muss um ein Holzstück zu teilen, wird in Tonnen angegeben.

Wer nun sein Kaminholz im Garten spalten will, der sollte mit einem Holzspalter der eine Spaltlänge von 40 cm aufweist, auskommen.

Hierbei sollten bei der Auswahl dann der Bedienkomfort, das Gewicht des Gerätes sowie der Preis in angemessener Relation zum gewünschten Einsatz im Garten stehen.

Es ist Unsinn sich ein Überdimensioniertes Gerät zukaufen, wenn nur das Kaminholz oder Ofenholz zu spalten ist. Alles was über diese Spaltgröße hinausgeht, ist wohl der Land- oder Forstwirtschaft zuzuordnen und sollte auch schon beim handling nicht in betracht kommen.

Bedingt durch hohe Unfallzahlen ist bei heutigen Holzspaltern im Privatbetrieb eine Zweihandauslösung vorgesehen. Man muss mit beiden Händen zwei unterschiedliche Knöpfe betätigen um den Holzspalter zu starten.